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Hinweise für Krankenh?user, Pflegeheime und ambulante Pflegedienste

Um den Eintrag von Coronaviren (Sars-CoV- 2) zu erschweren und Patientinnen, Patienten und Personal vor einer Erkrankung an Covid-19 zu schützen, sind derzeit alle privaten Besuche von Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen sowie von Patientinnen und Patienten in Krankenh?usern untersagt.

Ausgenommen von den Besuchsverboten sind Besuche von werdenden V?tern, von V?tern von Neugeborenen, von Eltern und Sorgeberechtigten von Kindern auf Kinderstationen und Besuche enger Angeh?riger von Palliativpatienten. Wenn medizinisch oder ethisch-sozial vertretbar, sind die Besuche bei erwachsenen Patienten zeitlich zu beschr?nken. Ausnahmen k?nnen zudem im Einzelfall für Seelsorger oder Urkundspersonen unter Auferlegung der erforderlichen Verhaltensma?regeln zugelassen werden.

Empfehlungen für Krankenh?user, Pflegeheime und -dienste


Kantinen, Cafeterien oder andere der ?ffentlichkeit zug?ngliche Einrichtungen für Patienten und Besucher sind zu schlie?en. S?mtliche ?ffentliche Veranstaltungen wie Vortr?ge, Lesungen, Informationsveranstaltungen etc. sind zu unterlassen.

Ausgenommen von diesen Besuchsverboten in Heimen für ?ltere Menschen, pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit Behinderungen sind nahestehende Personen von palliativmedizinisch versorgten Bewohnerinnen und Bewohnern. Ausnahmen k?nnen zudem im Einzelfall für Seelsorger oder Urkundspersonen unter Auferlegung der erforderlichen Verhaltensma?regeln zugelassen werden. Die behandelnden ?rzte und die zur Pflege bestimmten Personen haben freien Zutritt.

Auch der Betrieb für alle Einrichtungen der Tagespflege nach § 2 Absatz 7 des Nieders?chsischen Gesetzes über unterstützende Wohnformen wird untersagt. Ausgenommen von dieser fachlichen Weisung ist die Notbetreuung in kleinen Guppen. Die Notbetreuung ist auf das notwendige Ma? zu begrenzen.

Die Notbetreuung dient dazu, ?ltere Menschen, pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit Behinderungen aufzunehmen, deren Familienangeh?rige, die im übrigen die Pflege wahrnehmen, in sog. kritischen Infrastrukturen t?tig sind.

Hierzu geh?ren insbesondere folgende Berufsgruppen:

  • Besch?ftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich und pflegerischen Bereich,
  • Besch?ftigte insbesondere im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr,
  • Besch?ftigte im Vollzugsbereich einschlie?lich Justizvollzug, Ma?regelvollzug und vergleichbare Bereiche,
  • Besch?ftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen.

Ausgenommen von dieser fachlichen Weisung ist auch die Betreuung in besonderen H?rtef?llen (etwa drohende Kündigung, erheblicher Verdienstausfall).

Dem Schutz ?lterer oder vorerkrankter Menschen kommt nicht nur hinsichtlich des neuartigen Coronavirus besonders gro?e Bedeutung zu, sondern auch im Angesicht der aktuellen Erk?ltungs- und Grippezeit sind einige Hinweise in Alten- und Pflegeheimen zu beachten.

Zun?chst gilt in diesen Einrichtungen wie überall, dass bereits die Einhaltung von einfachen Hygiene-Regeln einer Ansteckung vorbeugen kann. Das bedeutet für Bewohner/innen und auch Mitarbeiter/innen solcher Einrichtungen: regelm??iges H?ndewaschen, Einhaltung der Nies- und Hustenetikette und bei Gespr?chen mindestens einen Meter Abstand halten. Genaueres dazu finden Sie hier: http://www.japanjpop.com/Coronavirus/hygiene_tipps/hygiene-tipps-so-verhalten-sie-sich-richtig-in-der-viruszeit-185452.html

Gerade in Alten- und Pflegeheime kommen viele Menschen auf begrenztem Raum zusammen. Dies birgt die Gefahr einer schnelleren bzw. von extern kommenden übertragung von Sars-CoV-2. Deshalb ist es wichtig, dass Erkrankte und Krankheitsverd?chtige nicht an Gemeinschaftsaktivit?ten teilnehmen, um zumindest die Kontaktm?glichkeiten einzugrenzen. Im Fall von Infektionsh?ufungen kann es au?erdem erforderlich sein, Gemeinschaftsaktivit?ten einzuschr?nken.

Dem Personal in Alten- und Pflegeheimen wird empfohlen, in den Einrichtungen eine Kriseninterventionsgruppe zu organisieren, die aus Personen mit hygienischem Sachverstand (z.B. Hygienebeauftragte) und Entscheidungstr?gern (Pflegedienstleitung, Heimleitung etc.) zusammengesetzt ist. Diese kann die jeweilige Sachlage vor Ort einsch?tzen, die Gef?hrdung beurteilen sowie gegebenenfalls sachgerechte Ma?nahmen veranlassen. Eine besondere Unterweisung des gesamten Personals, explizit zu diesem Thema, wird ebenfalls empfohlen.

Au?erdem sollte die indikationsgerechte Verwendung der pers?nlichen Schutzausrüstung (PSA), d.h. Schutzkittel, Einmalhandschuhe, direkt anliegender mehrlagiger Mund-Nasen-Schutz sowie ggf. FFP2-Maske und Schutzbrille, durch das Personal bei der Versorgung Erkrankter grunds?tzlich weiterhin eingehalten werden. Es bestehen allerdings bereits Lieferengp?sse von Mund-Nasen-Schutz-(OP-Masken) und Atemschutzmasken (FFP2 und FFP3), weshalb ein umsichtiger und ressourcenschonender Einsatz der vorhandenen Schutzausrüstung im pflegerischen Alltag dringend empfohlen wird. Orientierung bieten die einrichtungsbezogenen Hygienepl?ne. Darüber hinaus sollte im Umgang mit der PSA eine besondere Sorgfalt beachtet werden, um eine Kontamination des Tr?gers/der Tr?gerin oder der Umgebung zu vermeiden.

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