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Strategiedialog Automobilwirtschaft in Niedersachsen

Vor dem Hintergrund der sich ver?ndernden Mobilit?t und den damit verbundenen Herausforderungen für die Automobilwirtschaft hat im Mai 2019 in Hannover die Auftaktveranstaltung zum Strategiedialog Automobilwirtschaft in Niedersachsen stattgefunden. Initiiert vom Land Niedersachsen, NiedersachsenMetall und der IG Metall Niedersachsen/Sachsen-Anhalt und begleitet von der Volkswagen Group und Continental soll mithilfe eines Strategiedialogs die St?rke des Automobilstandorts Niedersachsen erhalten und ausgebaut werden. Die bereits laufenden Transformationsprozesse sollen - wo irgend m?glich - vorausschauend mitgestaltet werden. Die Beteiligten wollen das Innovationspotenzial nieders?chsischer Unternehmen auch nutzen, um Besch?ftigung in der Automobilwirtschaft zu sichern und neue Arbeitspl?tze zu schaffen.

Stephan Weil, Nieders?chsischer Ministerpr?sident: ?Wir m?chten, dass VW und Conti, aber auch die zahlreichen Zulieferbetriebe in Niedersachsen die anstehenden Ver?nderungen gut bew?ltigen, auch in Zukunft erfolgreich sind und m?glichst viele Arbeitspl?tze erhalten oder neu schaffen k?nnen. Sache der Politik ist es, vernünftige Rahmenbedingungen für Elektrifizierung und Digitalisierung zu schaffen. Berlin und Brüssel müssen endlich ihre Hausaufgaben machen, dabei wollen wir gerne helfen - nicht ganz uneigennützig. Niedersachsen ist Automobilland und Windenergieland Nr.1 und damit pr?destiniert, das Land der saubereren Mobilit?t zu werden.“

Dr. Bernd Althusmann, Nieders?chsischer Wirtschaftsminister: ?Mobilit?t ist eines der zentralen Zukunftsthemen und die Automobilindustrie eine der Schlüsselindustrien für Niedersachsen. Fast jeder zweite Industriearbeitsplatz in unserem Land ist direkt oder indirekt von der Automobilindustrie abh?ngig. Diese St?rke des Industriestandorts Niedersachsen zu erhalten und auszubauen ist mein – ist unser gemeinsames – Ziel. Mit dem Wandel der Mobilit?t und den Umbrüchen, die durch die Digitalisierung einhergehen, stehen wir vor neuen Herausforderungen. Doch diese bieten auch neue Chancen – lassen Sie uns diese gemeinsam nutzen.“

Dr. Volker Schmidt, Hauptgesch?ftsführer Niedersachsen Metall: ?Mit der Umstellung auf die E-Mobilit?t kommt in kürzester Zeit, n?mlich in den n?chsten zehn Jahren, eine immense Herausforderung auf Niedersachsen zu. Bezieht man die gesamte Wertsch?pfungskette ein, h?ngen in Niedersachsen weit über 600.000 Arbeitspl?tze nur am Auto. Das zeigt die Brisanz der Problematik. Das übergeordnete Ziel der Politik muss aus Sicht der Zulieferer darin bestehen, Hersteller und Zulieferer als Basis der Wertsch?pfung am Standort Deutschland zu halten und durch ein klares Bekenntnis zur Technologieoffenheit die Automobilwirtschaft in Deutschland insgesamt zu st?rken.“

Thorsten Gr?ger, Bezirksleiter IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt: ?Der Wandel in der Automobilindustrie ist kein unabwendbares Naturereignis, er ist gestaltbar und diesen Gestaltungsanspruch wollen wir im Strategiedialog umsetzen. Uns geht es darum, im Wandel Besch?ftigung zu sichern und Besch?ftigte zu qualifizieren. Und wir brauchen Klarheit darüber, wohin die Reise geht. Wir brauchen Klarheit über die konkreten Auswirkungen der Transformation, müssen mehr Orientierungswissen schaffen, damit wir Chancen und Risiken frühzeitig erkennen und darauf reagieren k?nnen.“

Die Laufzeit des Strategiedialogs ist auf bis zu drei Jahre angelegt.

Weitere Informationen zur nieders?chsischen Mobilit?tswirtschaft finden Sie hier: Netzwerk Mobilit?t Niedersachsen
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